Wie ich heute über das alles denke

Wenn ich zurückdenke fühlt sich alles surreal an. Nicht wie etwas, das ich selbst erlebt habe. Aber trotzdem isst es ein wichtiger Bestandteil von mir. Ich akzeptiere es und sehe es als Erfahrung an, auf die ich stolz bin. Stolz in dem Sinne, dass ich es geschafft habe mir Hilfe zu holen und es wieder geschafft habe ein positiver Mensch zu sein. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie rede ich jeden Tag davon. Ich weiß nicht warum aber seltsamer Weise rutscht mir mindestens einmal am Tag der Satz "Als ich in der Klinik war....." heraus. Vielleicht ist das ja auch ein Zeichen dafür, dass ich noch nicht alles so verarbeitet habe wie ich anfänglich gedacht habe. Ich merke zur Zeit immer wieder, dass ich kleine Rückschritte erleide. Vielleicht liegt das daran, dass ich mein eines Medikament heruntergestuft bekomme. Seroquel. Das ist ein Neuroleptika, umgangssprachlich auch Stimmungsstabilisator. Das Zeug wurde auf meinen Wunsch von der Psychiaterin am 25.07.13 runtergestuft, weil mich das Zeug emotionslos, müde und fett gemacht hat. Ich hab ganze 7 kg zugenommen und bin trotz jeglicher Hitze mit langen Hosen rumgelaufen. Ich hatte schon angst, dass ich in eine Essstörung reinrutsche, weil ich sowieso proAna angehaucht bin. Na ja ich hasse es Tabletten zu nehmen, aber ich weiß wenn ich das tue dann geht es mir besser. Ich rate allen, die selbst psychische Probleme haben professionelle Hilfe anzunehmen und wenn sie merken, dass eine ambulante Therapie nichts mehr nützt sich in eine Klinik einweisen zu lassen. Bei Fragen, seien sie über mich selbst, die Klinik oder bei eigenen Problemen, könnt ihr mir jederzeit mailen.

4.8.13 16:16

Letzte Einträge: Mein erster Eintrag, Mein erstes Mal in der Klinik Part 1.

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